Gestern war der Unabhängigkeitstag, an dem die Begründung des Staates Israel gefeiert wird.
(Ich beschränke mich in diesem Blog auf eine sehr grobe Geschichtsdarstellung. Im Prinzip ist alles in der Geschichte Israels streitig und kann irgendwie anders gesehen werden. Wen es interessiert wird im Internet eine für jeden Geschmack passende Begründung der Geschichte finden. Mögliche Ungenauigkeiten bitte ich insofern zu entschuldigen.)
Am Tag zuvor ist der Gedenktag für die gefallenen Soldaten, der ähnlich wie der Holocaustgedenktag sehr ruhig und mit sogar zwei Schweigeminuten, eine Abends und eine Vormittags, begangen wird. Am Abend schlägt dann plötzlich die Stimmung von Trauer auf Freude um und überall wird gefeiert, die ganze Stadt ist auf den Beinen, alle Bars haben wieder geöffnet, überall gibt es besondere Partys, alles ist beflaggt, ungefähr so als wenn bei uns Deutschland im Finale der WM steht.
Diese enge Abfolge von Trauer und Feiern mag etwas merkwürdig erscheinen, ist hier aber leider Realität. Schließlich begann nur einen Tag nach der Proklamation des Staates Israel durch Ben Gurion im Jahre 1948 der erste Krieg, durch den Angriff seitens der arabischen Nachbarn.
Wir haben am Unabhängigkeitstag einen kleine Fahrt nach Norden gemacht, die ich hier noch eingehender behandeln werde.
Hier nur jetzt schon ein paar Bilder, die thematisch zu dem oben geschrieben passen, unsereins aber doch recht nachdenklich stimmen.
Die Bilder sind in einer Stadt im Norden aufgenommen, wo wohl anlässlich des Unabhängigkeitstages eine Ausstellung der israelischen Armee statt fand.
Es bleibt zu hoffen, dass Panzer hier tatsächlich eines Tages nur noch als Klettergerüst Verwendung finden!

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