Nach dem Weltwunder ging es weiter in die Hauptstadt, nach Amman. Im Prinzip fährt man immer geraderaus durch die mittlerweile nicht mehr so spektakuläre Wüste. In Amman fallen dann erst mal die überall aufgehängten Bilder des Königs auf. Hier eins mit seiner Frau, der Lady Di des Nahen Ostens. Ja, er ist kleiner als sie…
Amman ist eine freundliche moderne arabischen Stadt. Es gibt einen alten Teil mit arabischem Basar und wüstem Straßenverkehr,
es gibt eine alte römische Tempelanlage und ein dazugehöriges altes Theater, worauf die Jordanier sehr stolz sind. Nach den ganzen alten Steinen in Israel und vor allem Petra, reißt es einen nicht mehr völlig vom Hocker, aber es ist trotzdem ganz hübsch und man hat einen schönen Blick über die Stadt.
Schließlich gibt es noch ein Reichenviertel mit dicken Villen, schönen Restaurants und Bars (in denen man sogar teilweise Alkohol kaufen kann) und vielen deutschen Luxussport – und Geländewagen auf der Straße. Dort ist es ein bisschen wie in Dubai, nur ohne Wolkenkratzer.
Amman ist im Gegensatz zu den kleinen Dörfern und Städtchen sehr liberal, offen und sehr angenehm, aber auch nicht so richtig spannend. Wenn man mal vorbeikommt lohnt sich ein Besuch, ist aber sicherlich auch kein Muss.

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