Am nächsten Tag stand die Besichtigung der berühmten Felsenstadt Petra an. Petra wurde ja in die neue Liste der sieben Weltwunder aufgenommen. Der Anfang ist jedenfalls noch recht unspektakulär, mal abgesehen davon, dass es morgens um halb neun schon knapp 30 °C hat. Als nächstes geht man durch eine ungefähr einen Kilometer lange enge Schlucht
faulere Zeitgenossen nehmen ein Taxi
am Ende kann man es schon erahnen
und dann steht man plötzlich vor der alten Schatzkammer, die hier die Nabatäer vor ungefähr zweitausend Jahren in den Fels gehauen haben.
leider trifft man auch spätestens dort auf die geballte jordanische Tourismusindustrie, inklusive Kamel- und Eselreiten, was vornehmlich von Amerikanern genutzt wird
diese “Reiterin” kündigte sich von hinten mit den Worten “Watch out! Here is a tornado coming!” an und lauter Beduinen die “originalen” Schmuck (vermutlich Made in China) verkaufen. Hier eine sehr junge Verkäuferin.
Davon sollte man sich aber nicht stören lassen und lieber einfach weiter durch das Tal laufen, wo überall in den Bergwänden kleine und große Kammern, Tempel, Klöster,…
und Schattensuchende Touristen sind. So zur Mittagszeit hin, hat man das Gefühl man läuft durch einen großen Grill
neben den baulichen Werken ist auch der Fels alleine durch seine Farben beeindruckend.
am Ende des Tals kann man dann noch einen bei den Temperaturen recht beschwerlichen Aufstieg in die umliegende Berge machen.
der Aufstieg wird dann aber tatsächlich belohnt. Man gelangt auf ein Plateau, schaut um die nächste Felsecke und Zack, steht da ein ca. 40 m hohes in den Fels geschlagenes Kloster. (Hier auch mal mit nur ganz wenigen Touristen, den meistens ist es doch zu anstrengend da hoch zu krabbeln oder zu teuer sich mit einem Esel zu befördern lassen.)
Dieses Kloster dürfte so mit das beeindruckenste Bauwerk seien, was ich je gesehen habe.
Auch der Blick bis in die Ebene des Toten Meeres ist von dort ganz hübsch.
Ich weiß nicht genau, wie man Weltwunder wirklich definiert, aber Petra hat es meiner Meinung nach verdient, als ein sehr außergewöhnlicher Platz anerkannt zu werden.

Schöne Fotos, hättest Du nicht den einen Menschen vor dem Kloster mitfotografiert, hätte ich mich bei den Dimensionen des Klosters vollkommen verschätzt.
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